Vom Ungeheuer, das sein "Un" loswerden will 

 

 

Das Ungeheuer ist unglücklich, denn alle nehmen bei seinem Anblick schreiend Reißaus. Dabei wünscht es sich nichts sehnlicher, als Freunde zu haben. Mit denen könnte es zum Beispiel in die Oper gehen, denn das Ungeheuer liebt die Oper.
Schuld an allem ist nur das dumme "Un"! Ohne die Vorsilbe wäre das Ungeheuer nämlich bloß noch ein Geheuer und vor einem Geheuer hätte sicher niemand Angst, denkt es sich. Das Ziel ist klar: Das "Un" muss weg!
Wie aber lässt sich die lästige Silbe loswerden? Ins Meer werfen? Vom Wind wegwehen lassen? Auf der Parkbank vergessen?
Alle Versuche scheitern und auch auf die Anzeige 'Kaum gebrauchtes "Un" in gute Hände günstig abzugeben' hin meldet sich niemand. Bis auf ein kleines Mädchen, das zwar gar nicht auf der Suche nach einem "Un" ist, fortan aber das Leben des Ungeheuers fröhlich umkrempelt. Und es merkt plötzlich, dass es gar nicht so schlimm ist – ja sogar manche Vorteile hat – nicht von allen gemocht zu werden. Wenn man nur eine gute Freundin hat, mit der man Waffeln essen und in die Oper gehen kann.

 

 

Aufführungen im Gasthaus Hartmann in Warmsen

Mittwoch, 15. November 2017   Beginn 18:00 Uhr   Einlass 17:30 Uhr

Donnerstag, 16. November 2017   Beginn 18:00 Uhr   Einlass 17:30 Uhr

Freitag, 17. November 2017   Beginn 18:00 Uhr   Einlass 17:30 Uhr - ausverkauft

 

Karten bei Michael Twardy ( Telefon 05767- 942991 )

 

 

 

Kultureintopf 2017 

 

Gasthaus Hartmann in Warmsen

Samstag, 18. November 2017   Beginn 19:00 Uhr   Einlass 18:30 Uhr

 

Mitwirkende:

Ramona Timm, Lisa Kunert und Axel Proschko - Singer-Songwriter aus Minden

The Essern Highlanders

Feuerflut   ( www.feuerflut.de )

TheWaBo Dance Kids, Sketche und Poetry Slam

und ein

prominenter Überraschungsgast

 

Kartenvorverkauf Michael Twardy 05767 - 942991 oder

Gasthaus Hartmann 05767-220

 

 

 

Nur Ophelia
 

Mit "Nur Ophelia" von Theresa Sperling handelt es sich eindeutig nicht um Kindertheater, sondern um ein Stück, dessen Thematik und Intensität sowohl erwachsene als auch jugendliche Zuschauer erreicht:

Was bedeutet Schönheit? Was bedeutet Liebe? Was bedeutet Leben? 

Drei Ophelien erzählen die tragische Geschichte Ophelias aus Shakespeares „Hamlet“. In fünf Akten (Schönheit, Verliebtsein, Demütigung, Verzweiflung, Tod/Suizid) vertrauen sie uns ihre Gedanken und Gefühle an.

TheWaBo begibt sich im 15. Jahr des Bestehens mit "Nur Ophelia" auf absolutes Neuland. Stella Buschmann, Leonie Wiehe und Louise Baade, die alle auch in der letzten TheWaBo-Inszenierung "Vom Jungen, der in ein Buch fiel" als Darstellerinnen mitwirkten, wagen den mutigen Schritt und gehen die Probenarbeit mit Phantasie, Energie, Ausdauer, Konzentration und nicht zuletzt Begeisterung an. Dabei kommen ihnen außerdem ihre in den weiteren TheWaBo-Sparten "Tanz" und "Poetry Slam" gesammelten Erfahrungen und Talente zugute.

Hamlet, bei TheWaBo verkörpert von Justus Buschmann, tritt dabei selbst kaum in Erscheinung, übt aber deswegen nicht weniger seinen vernichtenden Einfluss auf Ophelia aus.

Die Umsetzung des Stücks erfordert von den jugendlichen Darstellern ein hohes Maß an Kreativität, Disziplin, Teamgeist und Ausdruckskraft, denn die endgültige Fassung des Stücks entsteht erst im Verlauf der Proben, indem es gemeinsam erarbeitet, umgeschrieben, mit eigenen Gedanken und Texten verwebt und choreographisch inszeniert wird.

Eine vor Spannung knisternde und gleichzeitig anrührende, be- und verzaubernde Reise mit Menschen von Menschen zu Menschen.

 

Und das sagten bereits Spielerinnen anderer Theatergruppen zum Stück:

*Je mehr man sich mit Ophelia identifiziert und mit dem Thema Schönheit auseinandersetzt, desto mehr wird einem klar, dass jeder schön ist auf seine eigene Art und Weise.*

*Wenn ich Ophelia spiele, sehe ich nicht mehr das Hässliche in mir.*

*Das Stück hat jede von uns verändert, bei manchen kann man die Veränderung sogar sehen.*

*Ich habe mich verändert. Die Bedeutung eines einzelnen Wortes weiß ich mehr zu schätzen. Man sollte öfter aussprechen, was man denkt, und nicht alles in sich hineinfressen, bis es einen auffrisst.*

 

Theatersaal im Alten Amtsgericht in Petershagen

Samstag, 10. Februar 2018   Beginn 20:00 Uhr   Einlass 19:30 Uhr

Sonntag, 11. Februar 2018   Beginn 18:00 Uhr   Einlass 17:30 Uhr

 

Haus des Gastes in Lienen

Sonntag, 11. März 2018   Beginn 15:00 Uhr   Einlass 14:30 Uhr

Sonntag, 11. März 2018   Beginn 18:00 Uhr   Einlass 17:30 Uhr

 

Gymnasium Stolzenau

Samstag, 17. März 2018   Beginn 20:00 Uhr   Einlass 19:30 Uhr

 

Kleines Theater am Weingarten in Minden, Königswall 97

Freitag, 13. April 2018   Beginn 20:00 Uhr   Einlass 19:30 Uhr

Samstag, 14. April 2018   Beginn 20:00 Uhr   Einlass 19:30 Uhr

Sonntag, 15. April 2018   Beginn 18:00 Uhr   Einlass 17:30 Uhr